Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule in der Integrierten Sekundarschule
Frau Klebba (Ab III Ltr SenBWF) berichtete von dem derzeitigen Sachstand: Ein Bericht wird von der vorbereitenden Projektgruppe erwartet.
Entsprechend den Erfordernissen aus den Regionen, liegt der Schwerpunkt der Workshops für die meisten Regionen auf den Grundfragen der Gestaltung des Ganztages. In einzelnen Regionen (z. B. Tempelhof-Schöneberg) fanden hierzu bereits Veranstaltungen statt, so dass diese Regionen in ihren regionalen Verantwortung bereits jetzt Workshops mit Trägern der freien Jugendhilfe ausrichten.
Die Beteiligung der Jugendämter an den Workshops wird über die regionale Schulaufsicht koordiniert.
Im Zeitraum Mitte April - Mitte Mai 2010 werden für alle sechs Tandembezirke Veranstaltungen mit Trägern zentral organisiert. Ziel dieser Veranstaltungen ist die Unterstützung des Prozesses, damit Schulen und Träger konkret zusammen finden können. Die Veranstaltungen werden regional abgestimmt und durchgeführt. Hierzu werden die Fortbildungsschulräte und Fortbildungskoordinatoren am 19.2.10 informiert.
Eine konkrete Terminleiste wird bis Anfang März erarbeitet.
Nähere Informationen können in der Abteilung 1A SenBWF eingeholt werden.
Prävention und Intervention zum sexuellen Missbrauch in der Schule
Aus aktuellem Anlass werden die Meldeverfahren derzeit überarbeitet. Sie dienen in erster Linie dazu, den Opfern schnelle Hilfe zukommen zu lassen. Neben Materialien, die die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung heraus gegeben hat, gibt es zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen, um den Fachkräften Handlungssicherheit zu verleihen. Die Berliner Schulen sind für dieses Thema sensibilisiert.
Folgende Materialien stehen nun zur Verfügung:
- Flyer "Kinderschutznetzwerk Berlin, Informationen zum Kinderschutz, Prävention - Unterstützung - Hilfen": Umfassende Informationen mit Kontaktdaten zu den entsprechenden Ansprechpartnern und Organisationen in Berlin.
http://jugendnetz-berlin.de/ger/start/index.php
- Plakat "Kooperation von Schule, Jugend- und Gesundheitshilfe. Kinder fördern und schützen!": Übersicht über alle unterstützenden und helfenden Dienste und ihre Beratungsangebote.
- Handlungsleitfaden "Bildung für Berlin. Zusammenarbeit zwischen Schulen und bezirklichen Jugendamt im Kinderschutz"
http://jugendnetz-berlin.de/ger/start/index.php
Sie finden diese Materialien demnächst auch unter www.kinderschutznetzwerk-berlin.de
Struktur und Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit
Mitglieder aus der Lenkungsgruppe, die sich im Juli 2009 konstituiert hat, berichten vom Sachstand des Prozesses.
Ziel des Projektes ist die berlinweit einheitliche Finanzierung, Strukturierung und Steuerung der Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII und der nicht entgeltfinanzierten Jugendsozialarbeit nach § 13,1 SGB VIII. Hierfür sind folgende Aufgaben zu lösen:
- Erarbeitung von stukturellen Standards für die Ausstattung der Bezirke mit
Angeboten der Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII.
- Erarbeitung eines Modells für die Zuweisung von Finanzmitteln an die Bezirke für Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII. Die Möglichkeit und die Vopraussetzungen einer richtwertbezogenen und standardsichernden Zumessung von Finanzmitteln für Jguendarbeit sind zu prüfen.
- Enticklung eines Modells zur Finanzierung von Angeboten der Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII. Die Möglichkeit und die Voraussetzungen für einen Berliner Rahmenvertrag Jugendarbeit analog des Berliner Rahmenvertrages (BRVJ) sind dafür zu prüfen.
- Für die nicht entgeltfinanzierte Jugendsozialarbeit nach § 13,1 SGB VIII wir die analoge Anwendung der für die Jugendarbeit erarbeiteten Modelle und Ergebnisse geprüft.
Derzeit ist eine Orientierung bei den strukturellen Standards an den 2004 festgesetzten Standards für kleine, mittlere und große Jugendfreizeiteinrichtungen unter Berücksichtigung einer 11% gestiegenen Kostenentwicklung geplant.
Für das Modell für die Zuweisung von Finanzmitteln an die Bezirke (derzeit ein Gesamtvolumen von ca. 91 Mio € für Jugendarbeit - überwiegend Jugendfreizeiteinrichtungen) wird derzeit diskutiert, ob man sich zukünftig an der Kerngruppe, der Anzahl der 10 - 18jährigen (oder auch 6 - 21jährigen) orientiert. Bei einem derartigen Modell würden manche Bezirke stark an Finanzmitteln verlieren, andere hingegen gewinnen. Die Projektgruppe arbeitet daran weiter.
Eine Beschlussempfehlung der Berliner Bezirksjugendstadträte wurde dem Rat der Bürgermeister (Rdb) zur Grundsatzentscheidung vorgelegt.
Personalausstattung sozialräumlich organisierter Berliner Jugendämter
Frau Klebba und Herr Brünjes von SenBWF berichten vom derzeitigen Stand des Prozesses und stellen die Untersuchungsergebnisse vor, die vor allem zum Ausdruck bringen, wie sehr (!) unterschiedlich hinsichtlich Struktur und Ausstattung die Berliner Jugendämter aufgestellt sind. Die Ergebnisse werden den Mitgliedern des LJHA noch zur Verfügung gestellt.