1. Ziele und Aufgaben
Im Mittelpunkt der Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle stehen die Vertretung, Information, Koordinierung und Beratung der im Fachverband organisierten Träger und deren Einrichtungen und Dienste. Damit verschafft die Geschäftsstelle den Fachverbandsmitgliedern qualitativ hochwertiges Wissen über deren fachliches und fachpolitisches Umfeld. Erreicht wird dies durch die zeitnahe Weitergabe relevanter Entwicklungen aus den Feldern der Jugendpolitik und -verwaltung sowie wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Rückmeldungen aus der Einrichtungspraxis bilden eine weitere wesentliche Grundlage der in der Geschäftsstelle vorhandenen Beratungskompetenz. Die Vernetzung der Mitgliedseinrichtungen ist ein dauerhaftes Ziel der Geschäftsstellenarbeit. Durch die Vertretung der Positionen und Interessen der Mitglieder nach außen nimmt die Geschäftsstelle Einfluss auf die Jugendhilfepolitik in Berlin und Brandenburg.
Die Geschäftstelle ist Erfüllungsgehilfe der Fachverbandsorgane und setzt die Beschlüsse des Vorstands und der Mitgliederversammlung um. Mit den Arbeitsgebieten Hilfen zur Erziehung, Ehe-, Familien-, Lebens- und Schwangerenberatung sowie Jugendsozialarbeit werden die Hauptbetätigungsfelder unserer Mitglieder in der Geschäftstelle personell abgebildet. Die jeweils vorgehaltene Leistungsbreite und Leistungstiefe folgt den finanzierungsfähigen Personal- und Sachkosten.
2. Werte und Kultur
Die Geschäftsstelle orientiert sich am Leitbild des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Die Mitarbeitenden sind auf fachlich aktuellem Stand und vermitteln dieses Wissen in transparenten Strukturen an die Mitglieder. Sie zeichnen sich durch professionelle Loyalität gegenüber den Mitgliedseinrichtungen aus und fühlen sich den Belangen von Familien, Kindern und Jugendlichen als den Adressaten der Arbeit der Mitglieder verpflichtet. Die Geschäftsstelle ist der öffentlichen Jugendhilfe ein verantwortungsbewusster Kooperationspartner.
Die unterschiedlichen regionalen Erfahrungen und Handlungserfordernisse in den Ländern Berlin, Brandenburg und Sachsen spiegeln sich in der Ost-Westdeutsch-gemischten Mitarbeiterschaft der Geschäftsstelle wieder.
3. Organisatorische Einbindung
Die Geschäftstelle des Fachverbandes ist mit zur derzeit vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugleich ein Arbeitsbereich im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. und auch dort räumlich beheimatet. Viele Verbandsleistungen werden in organisatorischer und inhaltlicher Koproduktion mit anderen Arbeitsbereichen und dem Vorstand des Diakonischen Werkes erbracht. Der überwiegende Teil der Veranstaltungen findet im Haus der Diakonie statt. Die Positionierung zu Grundsatzfragen erfolgt in Abstimmung mit dem Diakonischen Werk. Ziel dieses Vorgehens ist die Bildung und Vertretung einer einheitlichen Diakonieposition gegenüber Dritten.
4. Arbeitsorganisation
Die Geschäftsstelle gestaltet ihre Arbeitsorganisation entsprechend den Aufgaben und Zielen. Die Mitarbeitenden agieren problemlösungsorientiert und erreichen optimale Lösungen durch maximale interne Kooperation. Dadurch wird der Einzelne zum potentiellen Träger des in der Geschäftsstelle vorhandenen Gesamtwissens. In der Regel werden monatliche Besprechungen mit allen Mitarbeitenden durchgeführt. Inhalte der Arbeitsbesprechungen sind Planung und Überprüfung der vorhandenen Aufgaben, die gemeinsame Bearbeitung bestimmter Fachthemen sowie Information über die Arbeit in den einzelnen Referaten und Gremien des Fachverbands und Diakonischen Werks.
5. Qualitätsentwicklung
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle folgen dem Anspruch lebenslangen Lernens. Sie nutzen dafür die Methode der kollegialen Beratung und nehmen regelmäßig an gezielten Fort- und Weiterbildungen teil, um ihre Arbeit den sich ständig wandelnden Anforderungen anzugleichen. Dies schließt auch die gezielte Inanspruchnahme von Coaching und Supervision mit ein.